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Montag, 28. Juni 2010 |
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Natürlich wäre ich am Ende gerne um den Sieg mitgefahren, aber vor allem wollte ich die deutsche Meisterschaft in Sangerhausen als letzten Formtest vor der Tour de France nutzen. Nach der Hälfte des Rennens sah es noch gut für mich aus. Ich war mit einer 25 Mann starken Gruppe dem Feld davongefahren, aber anstatt zusammen zu arbeiten wurde weiter attackiert, bis sich etwa 60 Km vor dem Ziel die entscheidende 9 Mann starke Spitzengruppe gebildet hatte...
...in der ich nicht vertreten war. Als Einzelkämpfer hat man es bei einer Meisterschaft natürlich immer schwer, man kann schließlich nicht jedem der angreift persönlich hinterherfahren. Ich glaube, wenn mein Teamkollege Paul Martens nicht verletzt gefehlt hätte, dann hätten wir in Sangerhausen durchaus ein Wörtchen mitreden können. Am Mittwoch fliege ich nach Brüssel, wo wir uns treffen um das Kopfsteinpflaster der 3. Touretappe zu besichtigen, bevor wir dann nach Rotterdam reisen. Ciao Grischa |